Aktuelle Holzmarkt-Informationen (beide FBGen) - FBG-Kandern

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Der aktuelle Holzmarkt

Stand: 10.11.2022
Nadel-Käferholz aufarbeiten
Nadel-Frischholz: auf Sicht fahren
Laubholz: unbedingt andienen
Nun sind es nur noch wenige Wochen bis Weihnachten (die gegenwärtigen Temperaturen und die noch ziemlich grünen Wälder sagen Anderes...).
Zum Jahresschlusspurt empfehlen wir, unbedingt noch stehendes Käferholz aufzuarbeiten.
Auch Fichten- und Tannenfrischholz kann noch im Rahmen der Kontingente angedient werden. Bei Frischholz ist aber unbedingt eine vorherige Absprache notwendig, damit das Holz nicht bis ins Frühjahr liegt und Wertverluste erleidet.
Es ist noch nicht klar, wie sich der Nadelholzmarkt im neuen Jahr entwickeln wird. Sicher werden einige der Hauptkunden eine verlängerte Weihnachtspause einlegen, das heißt, im Januar wohl kein Holz übernehmen. Die Preise im Nadelholz gelten noch bis Jahresende, dann muss neu verhandelt werden. Die Verhandlungen werden sicher schwierig, da keiner der Beteiligten die wirtschaftliche Lage mit den Rahmenbedingungen Inflation, Ukraine-Krieg, Materialmangel, Bauwirtschaft... abschätzen kann.
Selbst der sichere Geldbringer Douglasie liegt bei einigen Kunden derzeit auf Halde.
Mittelfristig wird aber Fichte/Tanne gesucht sein: das Baugeschehen muss letztlich weitergehen, da neuer Wohnraum gebraucht wird. Außerdem muss der Anteil an Holz am Bau schon wegen der CO2-Bilanz steigen. Die Wieder- bzw. Neueröffnung zweier Nadelholz-Sägewerke in der Region in Buchenbach und Messkirch wird ebenfalls mehr Nachfrage generieren.

Einen Lichtblick bietet derzeit das Laubholz: alle Sortimente Buche, Eiche, Esche, (Ahorn in geringem Umfang) sind derzeit hervorragend absetzbar. Selbst der Ausfall des letzten Schälholz-(Furnier-)Kunden in der Region wird durch die Möglichkeiten des Asien-Exports aufgefangen. Gutes Buchenholz bringt in Güte B und ab 60 cm Mittendurchmesser bis zu 150 €/Fm.

Ihre Ansprechpartner seitens der Forstverwaltung sind die Revierleiter. Sofern Sie eine Hiebsmaßnahme erwägen, sprechen Sie bitte die Förster vor Ort an. Diese beraten Sie gerne und planen die notwendigen Arbeiten. Die Vermarktung des Holzes erfolgt über die FBG: diese verkauft Ihr Holz und rechnet auf Wunsch des Waldbesitzers mit den Forstunternehmen ab. Weitere Informationen finden Sie unter Holzbereitstellung.

Für alle Holzbereitstellungen gilt: fragen Sie VOR dem Hieb die aktuelle Holzaushaltung bei den Förstern oder der FBG an, denn diese kann sich immer kurzfristig ändern.
Ältere Meldungen (in diesen können Sie schmökern und schauen, wie schnell sich der Holzmarkt ändern kann...)

15.07.2021
Der Schnittholzmarkt boomt
Seit etwa Oktober  2020 überstieg die Nachfrage nach Fichten-Rundholz, insbesondere Käferholz, das  Angebot. Im Herbst  2021 kamen die ersten Anfragen von Holzhändlern aus Italien, Österreich, Litauen  und Deutschland nach (günstigem) Käferholz, die jedoch nicht bedient werden  konnten. Die Prognosen für den Anfall von frischem Käferholz lagen forstseitig  für das vierte Quartal 2021 deutlich zu hoch.

Mit Ausgang des 1.  Quartals 2021 konnte endlich wieder ein echter Frischholzpreis vereinbart  werden. Für Fichte lag der Leitpreis im 2. Quartal bei 87 bis 90 €/Fm (B 2b,  Frischholz). Noch haben nicht alle Kunden für das 3. Quartal einen neuen Preis  vereinbart. Dies wird aber in Kürze der Fall sein. Da auf Grund der  wechselhaften Witterung niemand das "Käfergeschehen" vorhersagen kann, werden  vermutlich nur Preise bis Ende September vereinbart. Diese dürften deutlich über  100 Euro im Leitpreis liegen.

Allerdings sollte  auf eine Holzbereitstellung mit nicht abgesprochenen Hieben vor den Sägerferien  im August verzichtet werden, um keine Entwertung des Holzes durch Käfer und/oder  Verblauung zu provozieren, wenn das Holz zu lange im Wald liegen bleibt.

Wie lange die  weltweite starke Holznachfrage anhalten wird, ist ungewiss. Die Versorgung  heimischer Handwerker und Baubetriebe mit Schnittholz wird jedenfalls nicht  durch die mangelnde Bereitstellung von Holz durch die privaten und kommunalen  Waldbesitzer gefährdet, sondern durch die Lenkung der großen Verkaufsströme in  die USA und nach Asien. "Unsere" lokalen und regionalen Sägewerke haben in der  Regel gar keine Geschäftsbeziehungen mit anderen Kontinenten. Das Problem ist  eher die mangelnde Fuhr- und Einschnittskapazität.

Die  Wieder-Inbetriebnahme der Holzwerke Rötenbach und der Neubau des Sägewerks  Schneider in Meßkirch werden sich sicher positiv auf die Nachfrage in unserer  Region auswirken, und dies bereits ab Herbst/Winter 2021.

Vor der  Bereitstellung von Holz bitte wie üblich mit den Revierleitern oder der FBG über  die Holzaushaltung, den Hiebszeitpunkt und die Absatzmöglichkeiten sprechen.

16.12.2020
Nach längerer Zeit gibt es an dieser Stelle wieder Informationen  zum Nadelholzmarkt

Die  Waldbesitzer/innen sind auf Grund der Katastrophalen Situation auf dem  Nadelholzmarkt in den letzten drei Jahren regelrecht gebeutelt worden: ständig  fallende Preise für das Käferholz durch ein massives, europaweites Überangebot,  absterbende Waldbestände, Sturmereignisse und Käfer, Forst-Neuorganisation...  Die Liste der schlechten Nachrichten lässt sich seit den Winterstürmen 2018 bis  zum heutigen Tag fortsetzen.

Riesige  Waldflächen-Abgänge in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen,  Niedersachsen und auch im Landkreis Lörrach sowie angrenzend (und in noch  weitaus größerem Maße) im Nachbarlandkreis Waldshut führten zu massivem  Preisverfall bei der Fichte von etwa 100 auf nunmehr teilweise unter 20 Euro je  Festmeter.

Teilweise war es  praktisch unmöglich, bestimmte Sortimente überhaupt noch abzusetzen. Dies gilt  sowohl für die Stammholz- als auch erst recht für die Industrieholz-Sortimente.  Das war dann nicht einmal mehr eine Frage der Preise, sondern der zugestandenen  Liefermenge. Letztere wurde nicht erhöht, was auch an den bis dahin bereits  ausgereizten Kapazitäten der Sägewerke lag. Ein weiterer Faktor sind seit etwa  einem Jahr auch die Auswirkungen der Corona-Krise. Dennoch sind die  Bauwirtschaft und auch die Sägeindustrie bisher sehr gut durch die Krise  gekommen: es bestehen bei vielen Betrieben Wartezeiten für die Kundschaft, die  Werke sägen am Anschlag und verdienen gutes Geld, das bisher nicht bei den  Waldbesitzern angekommen ist. An den Preisen, die beispielsweise im Baumarkt  verlangt werden kann das jedenfalls nicht liegen: diese scheinen mindestens auf  Vorkrisen-Niveau zu liegen, wenn nicht darüber.

Die  Forstbetriebsgemeinschaften im Landkreis haben auch in der Krise versucht, das  Schadholz bestmöglich unterzubringen. Dabei spielt insbesondere der Export nach  Asien eine große Rolle: deutlich mehr Holz ging in die Seecontainer als zu  unseren Standardkunden, die ihre Abnahmemenge nicht erhöht haben. Dadurch wurde  Druck vom heimischen Markt genommen, auch wenn sich die Kundschaft gerne an dem  billigen Käferholz vor der Haustür bedient hat. Definitiv waren die letzten drei  Jahre bei der Fichte ein reiner Käufermarkt: die praktisch diktierten Preise  mussten akzeptiert werden, weil der Markt überschwemmt war.
Die schlechten  Preise waren in vielen Fällen nicht kostendeckend. Daher mussten, wenn die FBG  die Unternehmerkosten auf Wunsch der Waldbesitzer vorgestreckt hat, nach  Abrechnung der Holzerlöse oft "Negativ-Gutschriften" (sprich:  Zahlungsaufforderungen) an die Waldbesitzer geschickt werden, da die Kosten  höher als die erzielbaren Erlöse waren.

In die Krisenzeit  fiel auch die Neuorganisation beim Staatswald, der nun als AöR (Anstalt  öffentlichen Rechts) firmiert und als ForstBW Vollgas bei der Bewirtschaftung  der landeseigenen Wälder geben kann. Durch große, zusammenhängende Flächen und  damit große Holzmengen ergeben sich Marktvorteile, da der Staat sowohl bei der  Bindung der Unternehmer (über größere Aufträge) als bei der Holzvermarktung  (große Holzmengen) eine sehr gute Position hat. Leider ist damit die frühere  Rücksichtnahme auf den Kommunal- und Privatwald praktisch aufgegeben worden: für  die anderen Eigentumsformen ist der Staat jetzt zum härtesten Konkurrenten  geworden.

Neu aufgestellt ist  auch die FBG Dreiländereck, die seit 1. Januar 2020 ihr Holz nicht mehr über die  Holzverkaufsstelle des Landratsamtes, sondern in Eigenregie vermarktet.  Da  die FBG Kleines Wiesental vor gut einem Jahr ebenfalls an den Standort in  Kandern umgezogen ist, ist nun eine enge Kooperation der beiden FBGen in Kandern  möglich und wird auch über eine Kooperationsvereinbarung aus dem Sommer 2020,  die die Vertreterversammlungen beschlossen haben, mit einem formellen Rahmen  abgesichert.

So erfolgt bereits  seit knapp einem Jahr eine gemeinsame Vermarktung vieler Sortimente und eine  strukturierte Betreuung der Kunden. Da beide FBGen gemeinsam auch eine größere  Sortimentsmenge anbieten können, hat dies Vorteile bei der Holzvermarktung.  Nicht zuletzt kann eine gegenseitige Vertretung im Urlaubs- oder Krankheitsfall  erfolgen, was vorher bei unserer FBG (2 Stellen Vollzeit) nicht gegeben war. Da  derzeit auch das Warenwirtschaftsprogramm der FBG Kleines Wiesental bei der FBG  Dreiländereck eingeführt wird, wird es auch im administrativen Bereich zu  Synergieeffekten (Zeitgewinn, Vertretungsmöglichkeiten) kommen, da die  Holzvermarktung immer weiter vereinheitlicht wird.

In den letzten  Monaten waren die FBGen damit beschäftigt, sowohl die großen Käferholzmengen  abzusetzen als auch die Waldbesitzer darin zu unterstützen, die endlich bereit  gestellten Fördermöglichkeiten zu nutzen. Leider wird diese Mehrarbeit, die bei  den Förderungen einen erheblichen Umfang angenommen hat, nicht vergütet, sondern  kommt zu den bisherigen Aufgaben dazu. Die eigentlich den FBGen zustehende  Förderung der Bearbeitung von Sammelanträgen verpufft, da diese  de-Minimis-pflichtig ist und die Fördergrenze der FBGen bereits durch die  Holzmobilisierungsprämie erreicht wird.

Intensive Arbeiten  erfordert auch die komplexe Logistik, für die Verladung von Holz in Container  oder Ganzzüge Voraussetzung ist. Dazu wurden im Landkreis die vorhandenen  Holzlagerplätze ertüchtigt, zuletzt mit hohem Aufwand der zwischen Maulburg und  Adelhausen. Dies ist erforderlich, da beispielsweise Containerfahrzeuge nicht  waldtauglich sind und befestigte Plätze zur Beladung benötigen. Neben dem  zeitlichen Vorlauf bei der Containerbestellung sind pflanzenschutzrechtliche  Vorgaben, der Rheinwasserstand, die Frachtraten und ähnliche Faktoren zu  beachten.

Inzwischen haben  sich die Abläufe eingespielt, und insbesondere mit einem großen Exporteur klappt  der Ablauf vorbildlich. Auch die Bahnverladung nach Österreich läuft, wenn  teilweise auch mit Unterbrechungen und großer Unzuverlässigkeit durch die Bahn.

Mit all diesen  Bemühungen ist es den FBGen gelungen, den kontinuierlichen Abfluss des Holzes  sicherzustellen und das Käferholz zeitnah zu verwerten. Noch im Wald befindliche  kleinere Mengen an altem Holz aus 2018 stammen in der Regel aus Klein- und  Kleinstmengen, die keinen Käufer fanden und die allenfalls noch gehackt werden  können.

Die Holzpreise sind  nun auf einem absoluten Tiefpunkt angelangt.

Jedoch ist es nun endlich so weit, dass  sich Licht am Ende des Tunnels zeigt: aktuell  können wir gar nicht so viel Käferholz liefern, wie nachgefragt wird. Wir sind  praktisch ausverkauft. Und dies gilt auch für benachbarte  Holzverkaufseinrichtungen. Demnach dreht sich der Wind, und endlich wird wieder  Holz nachgefragt, wo vorher nur abgewinkt wurde. Natürlich hängt die weitere  Entwicklung davon ab, ob es im Winter Sturmschäden in den aufgerissenen (Käfer-)Beständen  gibt und wie sich die Käferpopulation im nächsten Frühjahr entwickelt.

Aber mittlerweile  gibt es bereits wieder Frischholz-Abschlüsse für "echtes" Frischholz ohne  Käferbefall. Diese beginnen beim Leitpreis endlich wieder mit einer 7 vorne, so  dass wir auch für unsere Region mit einem Preis ab Januar in dieser  Größenordnung rechnen.

Anziehende Preise  muss es auch wieder für Käferholz geben, das zwischen 30 und 40 Euro bewertet  werden sollte. Einzig das K-Holz (Hackschnitzel, Spanplatte. Zellstoff) wird von  der Abnahme her als auch beim Preis auf einem Tiefstand verharren.

Die Beobachtung der  Märkte führt insgesamt zu folgenden Aussagen, die die Waldbesitzer bei ihren  Überlegungen berücksichtigen sollten:

Käferholz
Jetzt im Winter die Bestände kontrollieren und das Holz in den üblichen  Sortimenten aufarbeiten
(11,5 + 0,3 = 11,8m Containerlänge, Zopf 24 cm ohne Rinde). Außerdem  4m- und 5m-Längen für die Zugverladung oder als Palette möglich (10 bis 15 cm Zumaß,
Zopf 16 cm ohne Rinde)

Frischholz
Da wir in Kürze mit einem Frischholzpreis (Fichte/ Tanen) rechnen, kann ab  Januar wieder Holz gemacht werden, das endlich wieder höhere Erlöse als Kosten bringt.  
Douglasie     dringend  gesucht
Lärche          dringend gesucht
Buche           alle Sortimente gesucht
Eiche           Stammholz gesucht (Brennholz und Industrieholz vermeiden)

Für alle Holzbereitstellungen gilt:  fragen Sie VOR dem Hieb die aktuelle Holzaushaltung bei den Förstern oder der  FBG an, denn diese kann sich immer kurzfristig ändern.
24.10.2018 Ankauf von Käferholz in Containerlängen ab Stärkeklasse 3a

Ab sofort kann Käferholz in Containerlängen in  einem Umfang von zunächst 3.000 Fm für den Export angedient werden.

Aushaltung:

  • Fichte/Tanne
  • Hauptmenge (mind. 90 %): 11,5 m + 0,3 m   Zumaß.
  • Keinesfalls länger als 11,8 m   (Containerlänge)!!
  • Bis zu 10 %: 8 bis 10,5m + 0,3m Zumaß in   10cm-Schritten
  • Stämme vollvermessen + nummeriertMindestens 15 Fm pro Polter

 
Weitere Infos über die  Revierleiter und die FBG.
17.09.2018 Starke Störung des Nadelstammholz-Holzmarktes -
                 vorläufiger Ankaufstop für FI/TA-Nadelstammholz ab 01.10.2018
                 (Details siehe unten)                 
Der aktuelle  Nadelstammholz-Markt ist in Deutschland und den Nachbarländern immer noch durch  große unverkaufte Sturmholzmengen aus dem Januar (Stürme "Burglind" und "Friderike")  überlastet. Wie  nach dem heißen und trockenen Sommer zu befürchten war, haben sich nun in der  Folge mehrere Käfergenerationen von Buchdrucker und Kupferstecher entwickeln  können, da es ausreichend Brutmaterial gab und die Bestände durch eine starke  Fruktifizierung und die lang anhaltende Trockenheit geschwächt waren. Daher  kommt zu den Sturmholzmengen, die anfangs nur auf etwa 5 bis 8 Mio. Festmeter  (Fm) geschätzt wurden, schließlich aber eher zwischen 15 und 20 Mio. Fm lagen,  nun noch eine erhebliche Menge Käferholzes hinzu. Dies gilt auch für unsere  Nachbarländer Schweiz, Österreich und Frankreich.
Dies alles führt zu einer absoluten  Übersättigung des Holzmarktes. Der Absatz von Nadelstammholz, das nicht durch  Verträge bzw. Absprachen abgedeckt ist, ist nahezu unmöglich. Obwohl die  Sägewerke bereits seit den vergangenen Jahren am Anschlag arbeiten, weil die  wirtschaftliche Lage sehr gut ist, lässt sich die Verarbeitungsmenge nicht  beliebig erhöhen. Alles über die Verarbeitungskapazität hinaus produzierte  Rundholz geht zwangsläufig "auf Halde".
Im Gegensatz zum Orkan "Lothar", der vor 19  Jahre noch mehr Holz zu Boden brachte, haben wir in der heutigen Situation  erheblich weniger Abnehmer: es gibt nur noch zwei größere Sägewerke in der  Region, die völlig überfüllt sind. Außerdem fehlt Fuhrkapazität. Es wurden zwar  Nasslager eingerichtet durch bzw. für die Fa. Dold, aber beim Nasslager Schönau  musste bereits vor einigen Wochen die Beregnung wegen Wassermangels eingestellt  werden. Außerdem konnte dort eh nur eine begrenzte Menge Holz eingelagert  werden.
Ehemalige Abnehmer im Fernabsatz zu  "Lothar"-Zeiten (Belgien, Österreich) fallen aus, da sie entweder genug eigenes  Schadholz haben oder von näher liegenden Landesforstverwaltungen (NRW,  Niedersachsen) oder beispielsweise aus der Slowakei versorgt werden. Außerdem  fehlt bei der Bahn Frachtkapazität, da diese schon in Normalzeiten nicht  ausreicht. Abgesehen davon ist ein Schiffstransport unrentabel, da  die  Schiffe wegen Niedrigwassers nur begrenzt laden können.
Der Vorstand hat einmütig  auf seiner  Sitzung am 13.09.2018 beschlossen, auf Grund der aktuellen Situation der  überbordenden Holzmengen, die derzeit nicht absehbar sind und deren Vergrößerung  im angekauften Bestand ein nicht kalkulierbares finanzielles Risiko darstellen,  ab dem 1. Oktober 2018 (Druckdatum der Holzliste) den weiteren Ankauf von Nadelstammholz (FI/TA), dessen Absatz nicht durch Verträge bzw. Absprachen  abgesichert ist, bis auf Weiteres einzustellen.
Die  Holzlisten können zwar übernommen werden, es erfolgt aber erst eine Auszahlung  des Holzgeldes nach erfolgtem Verkauf und Zahlungseingang. Es wird auch  keine Vorleistung für die Aufarbeitung und das Rücken ausgezahlt. Das bedeutet,  dass auch eventuelle Unternehmerkosten und die Holzaufnahmegebühren aktuell vom  Waldbesitzer getragen werden müssen. Dieses Vorgehen  entspricht weitgehend dem der beiden anderen FBGen im Landkreis, die  Kommissions-/Agenturgeschäfte tätigen und i. d. R. ebenfalls erst nach  Zahlungseingang auszahlen.
Die Maßnahme gilt nur für  Nadelstammholz (FI/TA), nicht jedoch für Laubholz. Dieses kann weiterhin  produziert werden.
Diese Maßnahme ist erforderlich,  da auch die FBG Kleines Wiesental nicht über unbegrenzte Mittel verfügt und der  Vorab-Ankauf nicht endlos ohne entsprechend gesicherten Absatz fortgeführt  werden kann. Die wirtschaftliche Stabilität der FBG ist nicht gefährdet, aber  zunächst müssen die noch liegenden Holzmengen abgesetzt werden und auch das  Laubholzgeschäft steht an.
Zwar sind die Sortimente "Lignotrend-Tanne"  sowie "2m-Schleifholz FI/TA" derzeit noch ohne Beschränkung absetzbar. Da sie  jedoch immer mit Koppelprodukten verbunden sind, hat ein Sortimentshieb keinen  Sinn.
Es noch einige Tausend Festmeter Sturm- und nun  Käferholz im Portfolio, die erst abgesetzt werden müssen. Wir müssen davon  ausgehen, dass wir in diesem Jahr bei Weitem nicht alle Vorratsmengen absetzen  können.
In jedem Fall werden wir aber die  Spritzkosten wie bisher übernehmen, um die Käfergefahr für das Folgejahr  zumindest in dieser Hinsicht zu reduzieren. Im  eigenen Interesse und dem der Nachbarn sollte das Käferholz aufgearbeitet  werden. Auch hier gilt, dass das Holz vorkonzentriert sein sollte, um die  Spritzung und einen späteren Abverkauf zu erleichtern.
Aushaltung
Um zu einem späteren Zeitpunkt möglichst vielen  Kunden das Holz anbieten zu können, empfehlen wir momentan  folgende Aushaltung für FI/TA-Käferholz:
Langholz:            10 bis 19 m (Zumaß 30 cm),  Zopf 20
Kurzholz:               5 m (Zumaß 10 cm), Zopf  20
Palette:                  5 m (Zumaß 10  cm), derzeit ohne 1b/2a und ohne 4m
K-Holz vermeiden, der Absatz liegt derzeit bei  Null.
Sofern Sondersortimente möglich sind, geben wir  dies natürlich umgehend bekannt!!
Douglasien- und Lärchenhiebe bitte vorher mit  uns absprechen, alle Laubholzsortimente können unbegrenzt angedient werden.
 
Die Situation ist für alle Beteiligten  frustrierend, aber derzeit nicht zu ändern. Sobald die Marktlage es erlaubt,  kehren für für die betroffenen Sortimente wieder zum bisherigen Ankauf-Verfahren  zurück.
21.06.2018: Störungen auf dem Nadelstammholz-Holzmarkt
Die beiden  Winterstürme „Burglind“ und „Friederike“ haben erhebliche Schadholzmengen in  ganz Deutschland und der Schweiz verursacht. Die Preise für Nadelstammholz  blieben dennoch in Betrieben außerhalb der Hauptschadensgebiete zunächst meist  auf gleichem Niveau, solange nämlich noch die Verträge für das erste Halbjahr  aufzufüllen waren. So hat die FBG ihre Vertragsmengen bereits weitgehend  erfüllt. Die Entwicklung am Holzmarkt war schwer abzuschätzen. Der Holzmarkt  gerät jetzt allerdings, auch durch die Aufarbeitung der Sturmschäden in den  Hochlagen seit Ende April und durch einen oft unterschätzten Schadholzanteil,  unter deutlichen Druck. Auch die mancherorts witterungsbedingt unterbrochene  Holzbereitstellung, die wegen Nässe oder Schnee erst Ende März, Anfang April  abgeschlossen werden konnte, trug erheblich zu einer ungleichmäßigen  Holzandienung bei.
Es gibt derzeit eine  spürbare Marktstörung durch ein massives Überangebot an Nadelstammholz. Daher  sind die Lieferanten von Holz (Staat, Kommunen, private Waldbesitzer) in der  misslichen Lage, zwar das Schadholz aufarbeiten zu müssen (damit kein weiteres  bruttaugliches Material für Borkenkäfer anfällt), gleichzeitig aber damit den  derzeit nicht absetzbaren Holzberg zu vergrößern. Über die bestehenden Verträge  hinaus sind derzeit keine Mengen absetzbar. Auf Einschlag von planmäßigen  Nutzungen sollte unbedingt verzichtet werden.
Da die FBG Kleines Wiesental als  "Ankauf-FBG" arbeitet, müssen wir das Risiko der Holzentwertung durch längere  Lagerdauer und/oder Käfer, Verblauung, erhebliche Mehrkosten durch Spritzungen  und Nasslager und einen eventuellen Preisrückgang durch das Überangebot  bewerten.
Daher haben wir die Preise für  Nadelstammholz Fichte/Tanne zum 01.05.2018 abgesenkt und werden B- und  B/C-Listen zu einem Mischpreis, reine C-Listen zu einem C/D-Preis ankaufen.  Dieser Ankaufpreis wird von uns laufend an die Marktentwicklung angepasst und wie ein Abschlag behandelt. Das bedeutet, dass nach Abverkauf des Holzes neu  gerechnet wird und ein eventueller Überschuß an die Waldbesitzer nachgezahlt  wird. Durch den geringeren Auszahlungsbetrag kann es bei einzelnen Sortimenten  zu einer Unterdeckung kommen, sofern die Bereitstellungskosten über den  Holzerlösen liegen!
Ob der Abverkauf der  überschüssigen Holzmengen noch im 2. Halbjahr erfolgen kann, ist derzeit völlig  offen. Es kommt auch darauf an, ob die teilweise ungünstigen Käferholzprognosen  eintreffen werden.  
Diese Vorgehensweise bedeutet  einen erheblichen Mehraufwand, da alle Listen erneut in die Hand genommen werden  müssen. Wir sehen jedoch keine andere Möglichkeit, den Waldbesitzern zumindest  den überwiegenden Teil des Holzgeldes auszuzahlen, auch damit die  Unternehmerrechnungen bezahlt werden können. Gleichzeitig bleibt die FBG auf  diese Weise handlungsfähig.
Nach wie vor versuchen wir,  durch Schutzspritzungen das liegende Holz vor Käferbefall zu bewahren. Diese  Maßnahme setzt eine entsprechende Lagerung voraus (nicht in Gewässernähe, nicht  auf Wiesen, nicht bei Bienenstöcken etc.). Außerdem können wir eine begrenzte  Holzmenge in Nasslager bringen.
Sprechen Sie vor der  Holzaufarbeitung bitte unbedingt mit dem zuständigen Revierleiter bezüglich der  Holzaushaltung und der Lagerung.
Sollten Sie noch Fragen haben,  rufen Sie gerne in unserer Geschäftsstelle an.
Ihr FBG-Team
27.04.2018: Holzmarkt und Empfehlungen für die Waldbesitzer
Die innerhalb der letzten   Wochen angestiegenen Temperaturen auf teilweise bereits sommerliche Werte   führten zum Einen dazu, dass nun auch die Hochlagen wieder zugänglich   wurden. Zum Anderen ist nun pünktlich um die Osterzeit herum die   Borkenkäfer- und Nutzholzbohrer-Saison eröffnet worden.
Die FBG Kl. Wiesental ist bereits  mit einem gewissen angekauften Holzvorrat in das neue Jahr gegangen. Zu diesem  üblicherweise angekauften Bestand (Ankauf von den Waldbesitzern noch im  Dezember) kamen die Hölzer der beiden Januarstürme. Seit Ende März wird nun  zusätzlich Holz aus den bisher wegen der Nässe (Dinkelberg) oder Schnee  (Gersbach) unzugänglichen Gebieten aus den Winterhieben bereit gestellt, und  zwar einige Tausend Festmeter.
Zeitgleich gibt es intensiver  Sturmaufarbeitung im Kommunal-, Privat- und nun auch Staatswald der höheren  Lagen. Da außerdem bei unserem Hauptkunden wegen eines Brandschadens die  Schwachholzlinie fast vier Wochen ausgefallen war, gibt es derzeit im Bereich  der FBG ein ungewöhnlich hohes Aufkommen von Nadelstammholz. Dies trifft auf  einen in unserer Region recht engen Holzmarkt. Auch in anderen Teilen des  Bundeslandes sowie erst recht deutschlandweit wird derzeit sehr viel Holz,  insbesondere aus den Januarstürmen, bereit gestellt.
Diese Mengen sind insgesamt so  groß, dass es zu einer Marktstörung kommt: die Sägewerke arbeiten zwar bei sehr  guter Konjunktur mit Volllast. Die Produktion lässt sich aber aus technischen  und personellen Gründen nicht ausweiten. Hinzu kommt, dass die eh schon in  "Normalzeiten" angespannte Transportsituation diese Holzmengen nicht fassen  kann: es gibt schlicht zu wenig Fuhrkapazität. In der Folge bleibt Holz im Wald  liegen. Ein Ausweiten der Verträge ist, da die Werke bereits ausgelastet liefen,  praktisch nicht möglich. Die Werke in der Region sind übervoll und ein  Fernabsatz ist wegen der hohen Kosten und der nicht vorhandenen Logistik nicht  möglich. Derzeit sind am Bahnhof Lörrach kaum Waggons zu bekommen, da diese in  den großen Sturmgebieten in Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Niedersachsen zum  Einsatz kommen.
Um den Holzwert zu schützen, hat  die FBG bereits für mehrere Tausend Euro Forstschutz durch Holzspritzung  realisiert. Die zugelassenen Mittel halten allerdings nur einige Wochen,  abhängig beispielsweise von der Witterung. Eine weiter Spritz-Runde wird  vermutlich erforderlich sein, da die Logistik auch in vier bis sechs Wochen die  angefallenen Holzmengen nicht bewältigen wird. Zudem kommt derzeit der Staat mit  seinen Mengen auf den Markt, die wegen der FSC-Zertifizierung nicht gespritzt  werden dürfen.
Wir gehen daher davon aus, dass  sich eine Entspannung der Situation erst wieder mit Beginn der Sägerferien oder  Anfang Herbst einstellen wird.
Um die hohen Kosten für den  Forstschutz  und die trotz der Spritzungen bestehende Gefahr der  Qualitätsverschlechterung des Holzes abfangen zu können, wurden die Ankaufpreise  von 3 bis 5 €/Fm für Holzlisten zum 1. April abgesenkt. Außerdem wird  derzeit die Errichtung eines Nasslagers für mehrere Tausend Festmeter zusammen  mit der FBG Todtnau geprüft. Auch diese Konservierung ist mit deutlichen Kosten  verbunden. Sobald die Angebote für die Einrichtung des Nasslagers vorliegen,  werden die beiden FBGen die Kosten-Nutzen-Rechnung durchführen.
Wir  geben folgende Empfehlungen an die Waldbesitzer:
arbeiten Sie Ihr Sturmholz   weiterhin auf. Dies ist aus Forstschutzgründen für den eigenen Wald und den   der Nachbarn unabdingbar
  • sprechen Sie mit Ihrem   zuständigen Revierleiter die Aushaltung ab. Wir empfehlen dringen, derzeit   18m-Längen + 50 cm Zumaß bereit zu stellen, um für die potentielle   Nasslagerung gewappnet zu sein. Diese Länge wurde wegen der besseren   Stapelbarkeit unter den FBGen abgesprochen.
  • aufschiebbare Hiebe mit reinem   Frischholz sollten geschoben werden bis in den Herbst. Es hat keinen Sinn,   auf den landesweit vorhandenen Holzberg noch Frischholz draufzupacken, das   dann doch nicht  von den Werken aufgenommen und abtransportiert werden   kann. Solange es kein massives Käferjahr gibt, kann sich die Situation auf   dem Holzmarkt wieder entspannen, wenn die derzeitigen Vorräte an bereits   geschlagenem abgebaut sind.
  • lagern Sie Holz unbedingt so,   dass es gespritzt werden kann. Aus Gründen der Anwendungsvorschriften nicht spritzbares Holz   (z. B. durch die Lage an einem Gewässer oder auf einer Wiese) wird derzeit sofort verkäfern   und kann nicht mehr zum B-Preis angekauft werden! Gleiches gilt für   ökonomisch nicht sinnvolle Spritzungen für Kleinmengen unter einer Fuhre   (25-30 Fm). Der Ankauf erfolgt in diesen Fällen derzeit als Käfer-C,   da das Holz nur in dieser Qualität absetzbar sein wird.
  • kontrollieren Sie Ihre Wälder   auf Käferbefall (siehe Infos unter "Aktuelles")
     
    23.01.2018: Windwurf
    Die beiden Sturmtiefs   "Burglind" (am 3. Januar) und "Friederike" (am 18. Januar) haben europaweit   erhebliche Schäden, auch und gerade in Wäldern, angerichtet. In   Baden-Württemberg geht ForstBW von landesweit etwa 600.000 Festmetern   Sturmholz aus. In den anderen Bundesländern gab es teilweise auch erhebliche   Schäden (NRW, Niedersachsen, Sachsen). Auch in der Schweiz gab es größere   Schäden. Hier spricht man von 1 bis 1,5 Mio. Festmetern.
    Eine Auswirkung auf den   Holzmarkt ist derzeit noch nicht abzusehen. Zum Einen befinden wir uns   gerade mitten in der Einschlagsaison (ggf. können Hiebe, die eigentlich   vorgesehen waren, geschoben werden) und zum Anderen wird die Aufarbeitung   mehrere Monate dauern, da es kaum flächige, sondern eher Einzel- und   Nesterwürfe gab. Außerdem sind derzeit die Hochlagen wegen der Schneelage   nicht überall zugänglich. Dasselbe gilt für die Tieflagen, die vielfach   wegen der starken Niederschläge nicht befahrbar sind. Daher ist nach   momentanem Stand eher mit einer Entzerrung der bereitgestellten Holzmenge zu   rechnen. Dies kann sich mit der Witterung natürlich ändern.
    Waldflächen auf Nordseiten mit   angeschobenen (d. h. schräg stehenden) Bäumen, bei denen es nur geringe   Bruchanteile gibt, können eher zeitlich geschoben werden. Wichtig ist die   Vorkonzentration des Holzes: die Waldbesitzer sollten unbedingt mit Hilfe   des Försters zentrale Lagermöglichkeiten nutzen. Es wird mit zunehmender   Bereitstellung des Holzes zu einem erheblichen "Flaschenhals" bei der   Fuhrkapazität kommen. Dem können wir als kleinere Lieferanten nur mit   attraktiven, am Platz gebündelten Holzmengen begegnen.
    Aktuell geänderte   Preisabschlüsse bei Nadelstammholz gibt es derzeit noch nicht. Man kann   daher bei den nachgefragten PZ- und Bauholzsortimenten momentan noch von   Preisstabilität ausgehen. Trotz der sehr guten Nachfrage nach Paletten für   den Export gibt es für dieses Sortiment keine Entspannung, weder preislich   noch hinsichtlich der Nachfrage. Offensichtlich wurden die   Produktionskapazitäten in den letzten Jahren herunter gefahren und der Markt   wird zu großen Teilen vom Ausland bedient.
    Die aktuelle Witterung   behindert auch die Bereitstellung des Laubholzes. Hier sind wir - wie viele   Betriebe - deutlich im Lieferrückstand. Daher rufen wir dazu auf, auf   Flächen, die befahrbar sind oder mit entsprechender Seiltechnik erreichbar   sind, vorgesehene Laubholzhiebe im Stammholz zu realisieren.
    Preisstabilität gibt es auch   beim Nadelschleifholz, K-Holz und Laub-Industrieholz. Allerdings gibt es das   Sondersortiment "Buchen-IL Zopf 20 cm nicht mehr", so dass die Kalkulation   für das BU-IL angepasst wurde (vorher gab es einen einheitlichen   Ankaufspreis, der auf einer entsprechend höheren Mischkalkulation beruhte).
    25.10.2017 Aktueller Holzmarkt
    Die gute wirtschaftliche Lage in  Deutschland hat positive Auswirkungen auf die Holznachfrage. Wenn auch die  konjunkturellen Einschätzungen durch eine leicht zurückgegangene Zahl von  Baugenehmigungen im dritten Quartal leicht eingetrübt ist, kann doch von einem  guten Marktgeschehen ausgegangen werden.
    Im Nadelholzbereich ist frisches  Stammholz in den Stärkeklassen 2 bis 4 (Mittendurchmesser 20 bis 49 cm, Stockmaß  bis 65 cm ohne Rinde) gesucht. Käferholz, das regional in größerer Menge  angefallen ist, wird von unseren größeren Kunden eher als Mitnahmesortiment  angesehen. Es wird nicht gern in größerer Menge übernommen, da es nicht in die  Produktpalette passt. Wir haben bisher jedoch alle anfallenden Käferholzmengen  absetzen können, teilweise in die Schweiz.
    Schwieriger ist momentan die Lage  beim D-Holz (Paletten). Auch auf Grund der Käferholzmengen (Nachwirkungen von  Sturm Niklas in Bayern) drängen geringwertige Hölzer auf den Markt. Seit einiger  Zeit ist die zögerliche bis ablehnende Übernahme der Palettenhölzer zu spüren.  Auch hier sind die überstarken Hölzer am meisten betroffen: teilweise werden nur  30 € für die Kl. 6 geboten.
    Auch das bessere Starkholz (B/C)  ist preislich unter Druck geraten: ein von ForstBW mit einem französischen  Sägewerk geschlossener Vertrag über 10.000 Fm gelangte über den Sägewerksverband  an die Säger. Hier wird die Fichte Kl. 6 im B mit 63 Euro, in C mit 50 Euro und  die Kl. 6 bei Tanne in C mit 40 Euro angegeben. Diese Preise werden von  Sägewerken (die natürlich keine 10.000 Fm Starkholz kaufen und die auch nicht  die hohen Staatsholzpreise beim Profilzerspanerholz zahlen wollen), ständig in  den Verhandlungen angeführt.
    Wir vermeiden natürlich möglichst  Lieferungen zu solchen Konditionen. Allerdings ist die Welt der Starkholzsäger,  insbesondere beim D-Holz, sehr überschaubar. Momentan scheint sich hier ein  Kanal ins Ausland zu öffnen. Starkholz Tanne und Fichte setzen wir möglichst  auch auf anderen Kanälen ab.
    Schleifholz: derzeit bitte  2m-Längen bereit stellen. Am besten nicht unter 20 Raummetern.
    Laubholz: die Einschlagsaison hat  begonnen. Gesucht sind wieder starke (und möglichst gute) Hölzer ab Stärkeklasse  3b, eher 4 (gelegentlich auch 2a bis 3a). Laubholzhiebe unbedingt vorher mit dem  Förster absprechen, um die teilweise umfangreichen Anforderungen an Güte, Länge,  Durchmesser, Astigkeit usw. zu beachten. Die Aushaltung sollte durch den Förster  erfolgen, der auch die Holzliste erstellt.
    Gesuchte Baumarten sind: Eiche,  Buche, Esche, Ahorn. Schwieriger vermarktet werden Kirsche und Erle, hier kommen  nur schöne, möglichst starke Bäume zum Verkauf.
    30.07.2017 Neue Preise für PZ / Holzbereitstellung möglichst ab  Mitte September
    Obwohl urlaubsbedingt seitens der  Kunden noch nicht alle Preise für das 2. Halbjahr 2017 für das Profilzerspaner-  und Sägeholz verhandelt wurden, hat die FBG die Ankaufpreise gegenüber dem 1.  Halbjahr um 2 bis 6 Euro anheben können. Nach wie vor sind die  Palettenqualitäten (insbesondere überstarkes Holz ab Stärkeklasse 5) unter  Druck, obwohl die Wirtschaft gut läuft. Offensichtlich gibt es reichlich  Importware, die die Preise unten halten. Schwierig ist auch die Lage beim  Industrieholz, da auch hier ein Überangebot sowohl bei Schleifholz (Zellstoff-  und Papierindustrie) als auch beim Spanplattenholz ein Überangebot besteht. Bei  Letztgenanntem findet eine starke Konkurrenz durch Altholz-Verwendung statt:  hier bekommen unsere Kunden für die "Entsorgung" noch Geld, anstatt dafür zahlen  zu müssen.
    Wir empfehlen, die  Holzbereitstellung auf Mitte September zu orientieren. Frisch geschlagenes Holz  läuft im Sommer rasch (innerhalb weniger Tage!!) an und wird dadurch farblich  entwertet. Da praktisch alle Werke jetzt in die Betriebsferien gehen und vorher  noch die "Waldlager" leergefahren werden, sollte bis Mitte September kein  Frischholz bereitgestellt werden.
    Käfer- und Frischholz sollten  getrennt gepoltert werden, um pauschale Abschläge zu vermeiden (Förster und  Käufer können nicht in die Polter reinschauen).
    Sprechen Sie vor Beginn einer  Hiebsmaßnahme mit Ihrem zuständigen Revierleiter oder der FBG, um die aktuell  optimale Aushaltung des Holzes zu gewährleisten. Pro Hiebsort sollte mindestens  eine halbe, besser eine ganze Fuhre (25-30 Festmeter) eines Sortimentes  bereitgestellt werden.
    Polter mit 1,5 Festmetern sind  kaum noch verkaufbar!!
    18.04.2017 Ergebnisse der Eichen-Buntlaubholz-Submission
    In diesem Jahr führte die FBG  Kleines Wiesental wieder gemeinsam mit der FBG Dreiländereck und dem Forstbezirk  Bad Säckingen eine Eichen-Buntlaubholz-Submission durch. Auf zwei Plätzen kamen  so 883 Festmeter Wertholz zusammen. Das Holz der FBG machte davon etwa 70 Fm  aus, vor allem Eiche.
    Knapp 20 Firmen beteiligten sich  an der Submission, deutlich mehr als in den Vorjahren. Zwei Eichen aus dem  Revier Rheinfelden landeten mit 1.223 Eur/Fm bzw. 899 Eur/Fm auf dem ersten bzw.  dritten Platz. Die starke Nachfrage und die hohen Preise beruhen vor allem auf  dem Interesse der französischen Fassholz-Produzenten, die einen enormen Bedarf  haben. Dieser kann innerhalb Frankreichs schon länger nicht mehr gedeckt werden.
    21.02.2017 Holzmarkt
    Nach Abschluss der Verhandlungen  mit den größeren Nadelstammholz-Kunden konnte die FBG die Ankaufpreise für die  Profilzerspaner- und Sägeholzsortimente der Güte B und C leicht anheben. Nach  wie vor zäh läuft der Absatz von Palettenholz: hier gingen die Ankaufpreise  zurück. Der Markt wird enger, da bisherige Abnehmer an diesen Sortimenten wegen  der gestiegenen gesetzlichen Qualitätsansprüche (z. B. für Dachlatten) nicht  mehr interessiert sind.
    Sehr deutliche Mengen- und  Preisrücknahmen gab es im Nadel- und Laub-Industrieholzbereich. Auf Grund des  hohen Angebots und der gesunkenen Nachfrage gab es eine Preisrücknahme der  Industrie für 2m-Schleifholz um 7 €/Raummeter! Außerdem wurde die Ankaufmenge  auf einem niedrigen Niveau fixiert. Die  Bereitstellung von 2m-Schleifholz muss bis auf Weiteres ausgesetzt werden,  da wir unsere Kontingentmengen bereicht erreicht haben. 3m-Schleifholz nur nach  vorheriger Absprache mit der FBG oder dem Revierleiter andienen. Auch das  Industrieholz Buche und Esche sind unter Preisdruck geraten und verlieren 5 €/Fm  im Vergleich zum Vorjahr. Sogar für K-Holz (Spanplatten-Holz) wurden Kontingente  vergeben, da die Industrie sich derzeit gut mit Altholz versorgt und dafür von  den Lieferanten sogar noch Geld bekommt.
    Gut laufen die Rothölzer Douglasie  und Lärche, insbesondere ab Stärkeklasse 2a. Die Zopfstärke ohne Rinde sollte  nicht unter 20 cm liegen.
    Starkes Laubholz guter Qualität  lässt sich ebenfalls gut vermarkten. Besonders gesucht sind Eiche, Roteiche und  auch schöne Buchen und immer noch Eschen. Die Baumarten sollten aber bald bereit  gestellt werden, damit sie noch vor dem Einsetzen der Frühjahrswärme übergeben  werden können. Besonders schöne (starke) Hölzer können wir auf unsere  Eichen-/Buntlaubholz-Versteigerung bringen. Die Holzlisten müssen bis zum 10.03.  bei der FBG sein, die Angebotseröffnng erfolgt vsl. am 11. April 2017.
    11.01.2017 Holzmarkt
    Der Holzmarkt profitierte im  vierten Quartal von der guten Konjunktur. So gab insbesondere beim  Nadel-Schnittholz eine gute Nachfrage. Obwohl allerdings die Produktion in den  ersten sieben Monaten 2016 um 11 % und die Produktion im Paletten- und  Verpackungsbereich um 4 %, gab es im zweiten Quartal im Nadelstammholzbereich  Preisstabilität. Diese auf den ersten Blick widersprüchliche Marktsituation  erklärt sich durch die Nachwirkungen des Sturms Niklas, da dessen Auswirkungen  (Preisverfall) zeitverzögert im gesamten Südwesten zu spüren waren. Außerdem  spielen die sehr niedrigen Marktpreise für Restholzsortimente (Hackschnitzel,  Sägespäne) bei der Kalkulation der Sägewerke eine große Rolle, da sie über ein  Drittel der Produktionsmenge ausmachen.
    So gibt es neben dem zäh  abzusetzenden Palettenholz auch erheblichen Druck auf das Industrieholz  (Schleifholz, K-Holz). Dies gilt für Laub- und Nadelholz. Hier wurden schon  erhebliche Preisrückgänge auf Grund des Überangebotes angekündigt (um 5 € je Fm  bzw. Ster). Die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen. Die FBG hat den  Ankaufpreis entsprechend der Preiserwartungen abgesenkt, da die Käufe im  Dezember erst frühestens im ersten Quartal 2017 abzusetzen sind.
    Die Verhandlungen über die  Nadel-Stammholzpreise werden in den nächsten Tagen und Wochen geführt.  Traditionell wird kundenseitig erst mit größeren Lieferanten abgeschlossen. Die  FBG drängt allerdings auf einen zeitnahen Abschluss. Auf Grund der anhaltenden  Nachfrage nach Frischholz wird beim Nadelstammholz ein leichter Preisanstieg  erwartet.
    23.09.2016 Holzmarkt zieht wieder an
    Die FBG Kleines Wiesental ruft die  Waldbesitzer zur Holzbereitstellung auf. Die erwartete Belebung der Nachfrage  ist eingetreten, nachdem die befürchteten großen Mengen an Käferholz nicht auf  den Markt gelangten. Damit ist der zügige Absatz von Frischholz gesichert.  Lediglich im Bereich der Nadelholz-Palette schwächelt der Markt, da hier ein  hohes Angebot an Holz vorliegt.
    Buchen- und Eschenstammholz laufen  gut, auch für Ahorn gibt es Absatzmöglichkeiten. Stark gesucht wird wieder  Eiche, für die die Orientierungspreise, die im Oktober nach Verhandlungen der  Landesforstverwaltung mit den Sägewerken herausgegeben werden, wohl etwas  anziehen werden.
    Für das sogenannte  Pollmeier-Sortiment (schlechteres Buchen-Sägeholz), gibt es derzeit für die  Ganzstämme ab Stärkeklasse 4 (etwas 3b mitgehend) noch einen guten Bonus. Dieser  fällt bis Ende Oktober auf 9 Euro ab.
    Bereit gestelltes Schleifholz  Fichte/Tanne muss frisch sein (kein Käferholz!) und sollte mindestens 20  Raummeter (Ster) umfassen.
    Wenden Sie sich bitte vor der  Holzaufarbeitung an Ihren Revierförster oder die FBG-Geschäftsstelle, um eine  wertoptimierte Holzaushaltung zu erreichen.
    03.08.2016 Holzmarkt
    Kurz vor  den Betriebsferien der Sägewerke wurden mit den Käufern die Halbjahrespreise bis  zum Jahresende vereinbart. Im Wesentlichen wurden die Nadelstammholz-Preise des  1. Halbjahres fortgeschrieben, obwohl die Sägewerke durch stark gesunkene  Restholzpreise (Sägemehl, Hackschnitzel) deutliche Einnahmeminderungen zu  verzeichnen haben. Wie in den Nachbarlandkreisen wurde allerdings der  Ankaufpreis für das bereits im ersten Halbjahr 2016 unter Druck geratene  Palettenholz um drei Euro/Festmeter zurückgenommen.
    Auch der  Käferholzabschlag wurde um 0,50  € angehoben. Bisher gab es allerdings in  unserer Raumschaft auf Grund der günstigen Witterung keine nennenswerten Mengen  frischen Käferholzes. Je nach Fortgang der Witterung könnten die Waldbesitzer in  Baden-Württemberg trotz der prognostizierten hohen Käferholzmengen noch gut  "davonkommen": bis auf einzelne kleinere Nester gibt es derzeit kaum frisches  Käferholz.
    Wir gehen  daher davon aus, dass ab September wieder eine gute Nachfrage nach Frischholz  den Nadelstammholz-Markt bestimmt.  Waldbesitzer sollten also ab Anfang/Mitte September wieder frische Fichten und  Tannen bereit stellen. Sprechen Sie vorher mit dem Revierförster über die  wertoptimale Aushaltung des Holzes!
    Auch  Laub-Stammholz kann ab September bereit gestellt werden: bei den mittleren bis  schlechteren Buchen-Stammholz-Qualitäten gibt es Boni bis 12 Euro/Fm, abhängig  vom Bereitstellungstermin.
    Allen,  die bis dahin noch in den wohlverdienten Urlaub gehen, wünscht das FBG-Team  schöne Ferien.
    Der aktuelle Holzmarkt
    Hinweis zum laufenden Kartellverfahren: Das Holz unserer Mitglieder wird nach  wie vor durch die Revierleiter aufgenommen und über die FBG vermarktet.  Die FBG ist seit 2008 mit eigener Geschäftsführung ausgestattet, gerade auf  Grund des damals laufenden Kartellverfahrens, und somit in jedem Fall  kartellrechtskonform.
    Zum Kartellverfahren zitieren wir hier von der Homepage des Bundes  Deutscher Forstleute (BDF; www.bdf-online.de):
    "Am 04.05.2016 fand   im Oberlandesgericht Düsseldorf eine mündliche Verhandlung zum   Kartellverfahren statt. ...
    Der Vorsitzende   Richter trug zunächst die Einschätzung des OLG zum Verfahrensstand   vor. Die Kernaussagen lauteten:
    Die   Wiederaufnahme des Verfahrens wird als rechtmäßig eingestuft.
  • Das Kartellrecht   wird höherwertig bewertet als das Landeswaldgesetz.
  • Das Gericht geht   in B-W von einem „wettbewerbsschädlichen Zustand“ aus.
  • Die vom   Kartellamt verlangten Maßnahmen zur Abstellung dieser Situation   hätten unmittelbar (ohne Fristen) vom Land umgesetzt werden   müssen. Spätestens nach Feststellung des Beschlusses des BKartA   durch das OLG werden diese fristlos umzusetzen sein. Ansonsten   drohen Bußgelder.
  • Alle Maßnahmen,   die das Kartellamt als wirtschaftliche Tätigkeiten eingestuft   hat, werden vom Gericht ebenso gesehen. Grundsätzlich werden   alle Tätigkeiten, die von privaten Anbietern eingekauft werden   können und dürfen, als wirtschaftliche und nicht als hoheitliche   Tätigkeiten eingestuft.
  • Die   Multifunktionalität der Tätigkeiten in der Betreuung ist für   eine kartellrechtliche Bewertung nicht relevant. Ein   wirtschaftlicher Anteil genügt demnach für eine Bewertung nach   Kartellrecht.
  • Die   Einschätzung des Bundeskartellamtes, dass die Betreuung von   Waldflächen unter 100 ha/ Waldbesitzer, nicht kartellrechtlich   relevant sei, wurde vom Gericht nicht grundsätzlich   angezweifelt.
  • Daher ist für   diesen Waldbesitzerkreis auch ein nicht kostendeckendes   Dienstleistungsangebot des Staates nicht zu beanstanden.
    Im Herbst wird es   einen zweiten Verhandlungstag geben und danach ein schnelles   Urteil."
    Demnach wären die durch die  Forstverwaltung angebotenen Dienstleistungen, die dem Holzverkauf vorgelagert  sind (Auszeichnen, Unternehmereinsatz koordinieren, Holzlisten aufnehmen),  weiterhin für Waldbesitzer unter 100 ha möglich.
    Wie die Entscheidung des Gerichts  letztlich ausfallen wird (und ob eventuell weitere Rechtsmittel durch die  Forstverwaltung ergriffen werden), ist also weiterhin offen. In den Gremien der  FBG werden aber die möglichen Szenarien bereits seit Langem durchgespielt. Bei  der Vertreterversammlung am 6. Juni in Wies wird dieses Thema auch angesprochen  werden. Die FBG wird jedenfalls die Vermarktung des Holzes ihrer Mitglieder  (auch der mit über 100 ha) als kartellkonforme Organisation sicherstellen.
    Bereits seit September 2015 sind  die Datenbanken für die FBGen und Holzverkaufsstellen der Landkreise von den  Staatswald-Datenbanken getrennt. Der Holzlistendruck erfolgt seit diesem  Zeitpunkt nicht mehr durch den Forstbezirk, sondern die FBG selbst.
     Preisrahmen für den Holzankauf durch die FBG (hier  klicken)
    13.05.2016 Holzmarkt
    Mittlerweile konnte das Winterlagerholz, das sehr käferfängisch ist, vermarktet  werden. Der Flaschenhals bei der Logistik ist, wie in jedem Frühjahr, der  Transport ins Werk. Das Holz musste zu einem größeren Teil gespritzt werden, da  die Witterung den ersten Käferflug des Nutzholz-Borkenkäfers (Lineatus)  wie  gewöhnlich nach Ostern ermöglichte. Die Spritzungen waren bis auf Einzelfälle  (manchmal sogar nur Einzelstämme in größeren Poltern) erfolgreich, so dass das  Holz zur Übergabe käferfrei war. Durch die Perioden recht niedriger  Temperaturen, längere Regenphasen und sogar Schneefall dürfte die Lineatus-,  aber auch die Buchdrucker- und Kupferstechergefahr verringert worden sein.  Derzeit ist jedenfalls nicht der starke Befall festzustellen, der auf Grund des  heißen Sommers im Vorjahr befürchtet wurde. Die weitere Entwicklung hängt  natürlich vom Witterungsverlauf ab. Zumindest sind die Wasservorräte im Boden  gut gefüllt, so dass die Bäume in den nächsten Wochen keinen Trockenstress  erleiden sollten und Käferattacken durch ausreichend flüssiges Harz abwehren  können.
    Nun liegt  es an den Käufern, das Holz rasch abzufahren und zu verarbeiten. Die Nachfrage  nach Frischholz liegt derzeit auf normalem jahreszeitlichen Niveau. Um  Wertminderungen durch Verfärbung (Bläue) am Frischholz zu vermeiden, sollte wie  üblich vor dem Einschlag mit den Förstern oder der FBG über die  Absatzmöglichkeiten gesprochen werden. Es ist sinnvoll, bereits vor dem  Einschlag Verkauf und Abfuhr organisiert zu haben: die durch Pilze verursachte  Verblauung des Splints kommt bei der derzeitigen Witterung fast über Nacht, da  die Pilzsporen bei feuchtwarmer Witterung optimale Bedingungen vorfinden. Das  Holz ist dann nach der Gütesortierung nur noch in Güte C zu verkaufen.
    Noch  einmal: über den Sommer hinweg (bis Ende August) ist eine Vorabsprache über die  Vermarktung des Holzes jedem Waldbesitzer angeraten, um Qualitätseinbußen zu  vermeiden.
    Die  Laub-Stammholz-Saison ist abgeschlossen. Laub-Industrieholz kann weiterhin  unbegrenzt angedient werden.
    Die  Eichen-/Buntlaubholzsubmission, die die FBG auf dem Kreuzmättle bei Degerfelden  durchgeführt hat, konnte mit einem guten Ergebnis abgeschlossen werden. Es  wurden
    Eiche      86 Fm
  • Esche       41 Fm
     
    sowie je  1 Fm Kirsche und Ahorn angeboten.
    45 Firmen  wurden angeschrieben, 8 bekamen einen Zuschlag.
    Kein Los  blieb unbeboten. Die Eiche (überwiegend als Teilfurnier ausgehalten) erzielte  mit durchschnittlich 490 €/Fm bessere Ergebnisse, als erwartet. Ein Spitzenstamm  brachte der Stadt Rheinfelden 890 €/Fm ein. Entgegen den Erfahrungen bei anderen  Submissionen in der Region, wo Eschen fast nicht beboten wurden, konnten alle  Stämme verkauft werden. Der Mehrerlös liegt aber nicht sehr viel über  Freihand-Verkaufspreis (Mehraufwand wie Transport und Lagerplatzkosten  berücksichtigt).
    29.03.2016 Holzmarkt
    Der Nadelstammholz-Markt sieht  zum Jahresbeginn so aus: Die Rundholz-Lager der Sägewerke sind einerseits voll.  Zum anderen gibt es auch noch umfangreiche Winterlager im Wald und den Druck von  preiswertem Schnittholz aus Bayern. Erschwerend kommt bei uns hinzu, dass wir  nur zwei größere Sägewerke als Abnehmer haben und drei (für unsere Verhältnisse)  mittelgroße Händler. Alle hielten  sich mit Angeboten bedeckt, teilweise wurde  nur nach Art des Spotmarktes (also nur Einzelmengen) gekauft. Andererseits lag  noch einiges unverkauftes Holz im Wald, das auf Grund des spät einsetzenden  Winters noch geschlagen wurde. Daher sind die Holzvermarkter unter Zugzwang  gewesen, nun unter Zugzwang, wenn sie in Kürze nicht nur über Käfer- und  verblautes Holz reden wollten.
    Die  Preisverhandlungen mit den Stammkunden zögerten sich bis zum 21.März (!) hin. Es  gab mehrere Verhandlungsrunden. Zunächst wurde auch im Landkreis abgewartet, wie  sich die Verhandlungen mit den großen Lieferanten (z. B. ForstBW oder FVS)  entwickelten.
    Da unsere  FBG eine Ankauf-FBG ist und keine Kommissionsgeschäfte tätigt, muss zum  Zeitpunkt des Ankaufs der Hölzer auch der Verkaufspreis klar sein, da sich die  FBG zum großen Teil aus der Geschäftstätigkeit (Differenz Ankauf/Verkauf)  finanziert. Bei der Mischkalkulation mussten die Abschlüsse mit den größeren  Abnehmern erst vorliegen, um entsprechende Kalkulationen vornehmen zu können.
    Es kam  daher zu Verzögerungen beim Holzankauf, bedingt die durch die zähen  Verhandlungen und zusätzlich krankheitsbedingt in der Karwoche. Außerdem mussten  die zeitlich festgelegte Laubholzsubmission und die Brennholzversteigerung in  Maulburg vorbereitet werden. Die Geschäftsstelle arbeitet mit Hochdruck an der  Abarbeitung des Ankaufs und bittet um Verständnis für die Verzögerungen.
    Da  mittlerweile die Temperaturen wieder steigen, haben wir in Absprache mit den  Holz aus Privat- und Kommunalwald vermarktenden Kollegen im Landkreis  vereinbart, den Holzeinschlag zu verlangsamen und geplante Hiebe zu verschieben,  um einer Entwertung des frischen Holzes durch Bläue und/oder Käfer vorzubeugen.  Wir gehen derzeit nicht davon aus, dass es zu erheblichen Mengen an Käferholz  kommt, zumindest in unserer Raumschaft (auch wenn einzelne Nester alten  Käferholzes bereits auszumachen sind). Allerdings kann es natürlich in Bayern  noch deutliche Käferprobleme geben, da offensichtlich noch größere Holzmengen in  den Sturmgebieten liegen. Dies könnte letztlich zu weiter sinkenden  Schnittholzpreisen führen. Sobald ein sicherer, also zeitnaher, Abtransport  frisch geschlagenen Holzes wieder möglich ist, werden wir dies entsprechend den  Waldbesitzern mitteilen.
    Als  richtige Entscheidung hat sich erwiesen, die Hölzer aus den höchsten Lagen  (Neuenweg und Gersbach) an Kreisstraßen vorzufahren. Denn trotz steigender  Temperaturen sind viele Waldwege - insbesondere in den Schattlagen - noch nicht  für Lkw befahrbar. Von dem vorgefahrenen Holz konnten bereits große Mengen zu  den Kunden gebracht werden. Dieses Holz wäre im Wald überwiegend auch nicht  spritzbar gewesen.
    19.01.2016 Holzmarkt
    Aktuell laufen Preisverhandlungen  für Nadelstammholzlieferungen im ersten Halbjahr 2016. Erste Abschlüsse mit dem  Staat gibt es bereits. In Kürze werden auch die Abschlüsse in unserer Raumschaft  vorliegen.
    Insgesamt wird von einer  Holznachfrage wie im vergangenen Jahr ausgegangen. Ob es zu einem erhöhten  Anfall von Käferholz nach dem heißen Sommer 2015 kommen wird, bleibt abzuwarten.  Der nun doch eingetroffene Winter lenkt das Interesse der Kunden auf die  abfahrbaren Lagen. Hier ist mit einer raschen Abfuhr nach der Holzbereitstellung  zu rechnen.
    26.11.2015 Holzmarkt
    Die Nadelholz-Sägewerke in der  Region sind derzeit sehr gut mit Frischholz versorgt. Dies liegt zum Einen an  nach dem Einschlagstop von ForstBW wieder aufgenommenen Hieben im Staatswald,  bei denen zum Teil die im Sommer nicht eingeschlagenen Mengen nachgeholt wurden.  Zum Anderen haben "unsere" Sägewerke mit dem starken Druck billigeren  Schnittholzes aus Bayern zu kämpfen, wo große Holzmengen durch den Sturm Niklas  produziert wurden. Daher läuft der Schnittholzabsatz bei vielen unserer Kunden  nicht im gewünschten Maß. Außerdem versorgen sich diese auch zunehmend mit  günstigem Zukauf aus Bayern, Österreich und Osteuropa. Zwischenzeitlich hat der  Staatswald seinen Nadelholzeinschlag wieder reduziert, um die Preise zu stützen.
    Einzelne Kunden haben den Einkauf  für dieses Jahr bereits eingestellt und werden erst im kommenden Jahr wieder  ankaufen. Für 2016 gehen wir von leicht sinkenden Preisen beim Nadelstammholz  (Fichte und Tanne) aus und passen den Ankauf dementsprechend an. Ein großes  Fragezeichen bleibt ein mögliches starkes Aufkommen von Käferholz im kommenden  Jahr nach der Trockenheit 2015. Die Bäume sind durch den Verlust von Nadelmasse  geschwächt. Je nach Witterungsverlauf könnte es daher zu einem starken Anfall  von Käferholz kommen.
    Wir gehen von etwa gleich  bleibenden Nadelstammholz-Mengen für 2016 wie in diesem Jahr aus, die wir an  unsere Kunden absetzen können. Eine Kooperation mit den beiden anderen großen  Vermarktern im Landkreis (Holzverkaufsstelle [HVS] in Kandern und FBG Todtnau)  wird angestrebt und von einigen Kunden auch gewünscht. Diese Kooperation gibt es  bei vielen Sortimenten bereits und dient der Stärkung der Marktposition der  Waldbesitzer im Landkreis.
    Der Laubholz-Absatz (Buche, Esche,  Eiche, schöner Ahorn) läuft derzeit sehr gut. Hier können wir die Wünsche  insbesondere nach stärkerem Holz momentan nicht erfüllen. Die Saison hat  allerdings gerade erst begonnen. Wir ermuntern daher die Waldbesitzer, auch im  Laubholz aktiv zu werden. Die hohen Eschenpreise sind zumindest bis zum  Jahresende stabil, auch wenn es (bedingt durch das Eschentriebsterben) zu recht  großen Mengen auf dem Markt kommen wird.
    Schöne Einzelstämme (Eiche, Esche,  Ahorn usw.) werden wir bei einer Meistgebots-Veranstaltung gemeinsam mit der HVS  Kandern vermarkten. Auf Grund des hohen Transport- und Organisationsaufwands  lohnt sich aber nur die Anfuhr wirklich guter, starker Stämme.
    Stellen Sie diese Stämme bitte bis  Ende Februar 2016 breit, damit sie ggf. noch für für diese Aktion berücksichtigt  werden können.
    22.09.2015 Holzmarkt
    Durch die Versorgung der  bayerischen (Groß-)Sägewerke mit günstigem Sturmholz können diese mit günstiger  Schnittware auf den Markt gehen. In Baden-Württemberg haben das Schneebruch- und  Tornadoholz, der auf Hochtouren laufende Einschlag beim Staat sowie der Anfall  von Käferholz für volle Rundholzlager bei unseren Abnehmern gesorgt. Demzufolge  geraten die Holzübernahme und die Holzabfuhr teilweise etwas zäh. Derzeit zeigt  das Marktgeschehen einen Käufermarkt an: man spekuliert auf weiteres Käferholz,  das die Preise unter Druck setzt und versucht so, dem Preisdruck aus Bayern  etwas entgegen zu setzen.
    Wir gehen davon aus, dass sich die Situation im vierten Quartal  wieder ändert. Holzbedarf ist da, und die Käferholzmengen scheinen zunächst  überschaubar zu bleiben. Zumindest haben sie keinen katastrophenartigen  Charakter. Ob im Frühjahr 2016 die nicht bei den Käferhieben "erwischten"  Käferpopulationen zu einem starken Anstieg an Käferholz führen, hängt  entscheidend von der Witterung ab.
    Wir raten den Waldbesitzern nach  wie vor zur Holzbereitstellung. Sprechen Sie bitte vor geplanten Hieben  mit Ihrem zuständigen Revierleiter oder der FBG die aktuellen Anforderungen an  die Holzausformung ab.
    25.06.2015
    Der Sturm Niklas mit Schwerpunkt  in Bayern (etwa 2 Mio. Fm) und der lokale Tornado (mehrere Zehntausend Fm) im  Bereich Bonndorf sowie der Versuch eines großen Abnehmers, die Preise im  laufenden Vertrag deutlich zurück zu nehmen, führten zu Bewegung im bisher  ruhigen Marktgeschehen. Dazu trug auch die Ankündigung eines weiteren  Nachfragers bei, Personal abzubauen und die Produktion zu drosseln. Wenn auch  die jeweiligen Landesforstverwaltungen mitteilten, dass die angefallenen Mengen  (in Bayern 10 % des Jahreseinschlags) problemlos über Einschlagsreduzierung  auszugleichen bzw. abzusetzen sei, so lassen sich doch indirekte Auswirkungen  auf das Preisgefüge auch in unserem Raum erkennen.
    Zu direkten Lieferungen aus dem bayerischen Schadgebiet kam es  auf Grund der hohen Transportkosten offenbar nicht in größerem Stil. Allerdings  kann sich die bayerische Sägerkonkurrenz günstig vor Ort mit Sturmholz eindecken  und ihr Schnittholz billiger produzieren. Dieses taucht dann natürlich bundes-  und europaweit auf dem Markt auf.
    Die relativ geringen Mengen an  Schneebruch- bzw. Windwurfholz bei uns (wir rechnen mit 2.000 bis 3.000 Fm  insgesamt) haben daran allerdings keinen Anteil. Diese konnten zum Großteil noch  zum Preis des ersten Halbjahres abgesetzt werden.
    Mit dem etwa Mitte Mai spürbaren  Ankaufstopp für weitere Holzmengen zum alten Preis liefen die Preisverhandlungen  zwischen ForstBW und den großen Abnehmern parallel. Zeitgleich gab es einen  befristeten Einschlagstopp im Staatswald, der für die Forstunternehmer häufig  einen umfangreichen Verlust von Arbeitsvolumen im Frühsommer bedeutete.
    Die relativ zügig abgeschlossenen Verhandlungen führten zu einer  generellen Absenkung von 5,50 €/Fm für Profilzerspanerholz. Der Leitpreis für FI B L2b liegt daher bei den Staatswaldverträgen bei 92 €/Fm. Zusätzlich wurde der Abschlag  für zufällige Nutzungen (Sturm, Schnee, Käfer) wurde von 2 auf 4,50 €/Fm  angehoben.
    Die Ankaufpreise der FBG wurden entsprechend angepasst.
    Dennoch sind die Preise insgesamt als gut zu bewerten. Wir gehen  davon aus, dass spätestens zum Ende des 3. Quartals die Holznachfrage wieder  anzieht, wenn die Sturmholzmengen in Bayern weitgehend aufgearbeitet sind. Von  diesem Holz ist ein großer Teil (wie auch vom "Tornado-Holz" im Südschwarzwald)  nicht als Sägeholz geeignet, da es oft gebrochen, gesplittert und gedreht wurde.
    10.02.2015
    Unter den Bedingungen nach wie vor  lebhafter Nachfrage nach Nadelstammholz wurden mit den großen Sägern die Preise  um etwa 1 € gegenüber dem 4. Quartal 2014 angehoben. Die neuen Preise wurden  zwischenzeitlich auch bei der FBG Kleines Wiesental eingepflegt. Wichtig ist bei  der Holzbereitstellung, die Qualitätsanforderungen entsprechend der Güteklassen  einzuhalten: insbesondere die Krümmung verursacht hin und wieder Reklamationen,  die nicht sein müssen. Hier ist es oft sinnvoll, ein 5- oder 10m-Stück  abzutrennen und so die Krümmung am Stamm zu entschärfen.
    Auch das Palettenholz soll noch  sägefähig sowie beil- und nagelfest sein.
    Achtung: K-Holz-Lose unter 5 Fm werden ab 1. März nach Beschluss  des Vorstands nicht mehr angekauft, wenn sie nicht bei anderen K-Holz-Losen  liegen. Sprechen Sie mit Ihrem Revierleiter ab, wo das Holz gesammelt werden  kann. Das Zusammenfahren solcher Kleinstmengen ist keinem Käufer mehr zuzumuten.
    25. Juli 2014
    Da die Vereinbarungen mit den  größten Abnehmern abgeschlossen sind, konnten die neuen Ankaufpreise eingepflegt  werden. Erwartungsgemäß wurde wie bei den zentralen Lieferverträgen von ForstBW  ein Abschlag von 2,50 € bis 3 €/Fm vereinbart. Je nach Spektrum des Kunden  (Vorzugssortimente) gab es davon abweichende Änderungen in beide Richtungen. Die  neuen Preise wurden eingepflegt.
    Die FBG empfiehlt dringend,  möglichst keine Klein- und Kleinstmengen unter 10 bis 15 Fm bereit zu stellen.  Zunehmend weigern sich Kunden, solche Mengen zu übernehmen. In der Regel sollte  es möglich sein, ganze Fuhren (20-25 Fm) zu "produzieren".
    Eine Lkw-Stunde kostet rund 100 €.  Ein Umweg von einer halben Stunde ist schnell erreicht: mit Anfahrt, Absteigen,  Stützen ausfahren, Kran ausfahren, Beladen, Kran und Stützen wieder einfahren,  Abfuhr, Lieferschein schreiben. Bei einem Kleinmengenabschlag von 2 €/Fm erhält  der Fuhrmann für diesen Umweg dann bei einem Los von 5 Fm 10 € mehr. Jeder kann  sich selbst vorstellen, wie "wirtschaftlich" das ist. Und genau so wichtig: Hier  geht für Kleinstmengen wichtige Fahrtzeit verloren, die gesetzlich streng  limitiert ist. Transporte sind für uns und die Kunden der Flaschenhals,  der längere Lagerzeiten des Holzes im Wald (mit allen negativen Folgen)  verursacht.
    Eine gute Möglichkeit, Kleinmengen zu verhindern ist, vor dem  Hieb mit dem Revierleiter zu sprechen. Dieser kann dann - ebenso wie ggf. der  Waldbesitzer selbst - mit den Nachbarn sprechen und auch diese zum Holzmachen  anregen. Für alle Seiten hat dies bessere Preise und weniger Aufwand zur Folge.
    03. Juli 2014
    Mittlerweile sind die ersten neuen  Abschlüsse für das 2. Halbjahr 2014 erfolgt. Die Preise für Profilzerspanerholz  wurden wurden bei den zentralen Lieferverträgen um 2,50 Euro abgesenkt. Bei Holz  aus zufälliger Nutzung (Käfer, Sturm) wurde auf Frischholz ein Abschlag  von 2 €/Fm für die Güte B und 5 €/Fm für die Güte C vereinbart. In Kürze werden  auch die Verhandlungen der FBG mit den Hauptabnehmern abgeschlossen und die  Preise entsprechend aktualisiert.
    18. Juni 2014
    Durch den fast ausgebliebenen  Winter wurden viele Hiebe, die für einen späteren Zeitpunkt geplant waren,  vorgezogen. Dadurch gab es in diesem Jahr einen ausgeprägten "Bauern-Buckel",  der teilweise zu Engpässen beim Abtransport führte.
    Die durch die milde Witterung zu  Jahresbeginn befürchtete (von Kundenseite eher erwartete) große Menge an  Käferholz ist bisher ausgeblieben. Relativ gut gefüllten Lagern an Rundholz  steht für die derzeit beginnenden Preisverhandlungen die Frage gegenüber, ob die  früh im Jahr geschlagenen Holzmengen im zweiten Halbjahr nun fehlen werden.
    Aufgrund der wegen des milden  Winters stark gesunkenen Preise für Nebenprodukte (Hackschnitzel, Sägerestholz,  Pellets) sind die Sägewerke von dieser Seite her unter Druck, auch wenn die  allgemeine Auftragslage für Schnittholz günstig bewertet wird.
    27. Januar 2014
    Für das 1. Halbjahr wurden die  Preise für Profilzerspaner (PZ)-Holz um bis zu 6 Euro/Fm, bei D-Holz um 3-4  Euro/Fm angehoben. Die Nachfrage ist sehr gut über alle Sortimente hinweg. Die  FBG empfiehlt Ihren Mitgliedern weiterhin, Holz bereit zu stellen.
    Durch einen neuen Kunden im  Bereich Fensterbau können für starke Fichten-Erdstammstücke  bis zu 140 Euro/Fm gezahlt werden, wenn sie den Qualitätsanforderungen gerecht  werden. Auch Zweitlängen erzielen bei entsprechender Qualität noch gute Preise.  Näheres dazu beim Förster oder der FBG.
    Für die Laubholzsubmission  vorgesehene Hölzer sollten nun umgehend  dem Förster gemeldet werden, damit der Vorlauf für die Bereitstellung und -  sofern das Holz geeignet ist - der Transport zum zentralen Holzlagerplatz  koordiniert werden kann. Gefragt sind vor allem Eiche und Esche ab Stärkeklasse  3b (Mittendurchmesser > 35 cm ohne Rinde).
    Auch für Brennholz  konnten wir die Ankaufpreise anheben, da derzeit eine gute Nachfrage zu  verzeichnen ist.
    14. Oktober 2013
    Die Nadelholz-Preise  (Fichte und Tanne) für das 4. Quartal wurden wie durch die Sägeindustrie  angekündigt überwiegend wieder auf das Niveau des ersten Halbjahres  zurückgenommen, also um 3 EUR/Fm abgesenkt. Nach wie vor ist die Nachfrage stark  bei allen Nadelholz-Sortimenten. Die FBG empfiehlt bei den guten Preisen  weiterhin, Holz bereit zu stellen. Wenn die Habenzinsen derzeit auch niedrig  sind: verpasste Durchforstungszeitpunkte führen zu instabilen Beständen. Der bei  Sturmwurf und Schneebruch entstehende Schaden ist mit Sicherheit um ein  Vielfaches höher. Gepflegte Bestände sind eine Investition in die Zukunft.
     
    15. Juli 2013
    Die Nadelholz-Preise  (Fichte und Tanne) für das 3. Quartal wurden aktiviert. Überwiegend gab es eine  Anhebung um 3 EUR/Fm. Beim Starkholz wurde sogar eine Anhebung um bis zu  14 EUR/Fm erzielt. Damit sind die  Starkholzsortimente auch wieder deutlich interessanter. Es ist seitens einiger  Kunden angekündigt, zum 4. Quartal die Preise wieder zurück zu nehmen.  Waldbesitzer sollten daher zügig ihre Hiebe beim Revierleiter anmelden, damit  das Holz noch bis Ende September vermarktet werden kann!
     
    01. Juli 2013
    Die derzeit angespannte Versorgungslage der Holzabnehmer mit Nadelholz führt zu  einem Anstieg der Holzpreise für Profilzerspanerholz im dritten Quartal um bis  zu 3 EUR/Fm. Sobald die Verträge fixiert sind, wird die FBG die Ankaufpreise  aktualisieren.
    Siehe auch: "Gemeinsamer  Aufruf zur Holzbereitstellung" unter "Aktuelles/Termine".
     
    22. Mai 2013
    Der derzeitige Nadelholzmarkt ist  durch eine spürbare Nachfrage und gute Holzpreise gekennzeichnet. Alle  Nadelholzsortimente - außer Kiefer-Stammholz (Bläuegefahr) - sind derzeit sehr  gut absetzbar. Die durch den langen Winter und den Dauerregen in nur reduziertem  Umfang bereit gestellten Holzmengen werden zügig abgefahren.
    Wir empfehlen daher den  Waldbesitzern dringend, die Gunst der Stunde zu nutzen und Holz zu machen oder  durch Unternehmer aufarbeiten zu lassen. Um einen möglichst hohen Wert aus dem  Holz zu erzielen, sollten Sie vor Beginn der Hiebsmaßnahme  mit dem Revierleiter sprechen. Er kennt die tagesaktuellen Anforderungen (z. B.  max. Transportlängen) der Holzkäufer.
     
    04. Februar 2013
    Durch die Schließung des  Holzwerkes Rötenbach (HWR), eines langjährigen Kunden der FBG, geht der FBG und  der Region innerhalb kurzer Zeit nach der Papierfabrik Albbruck ein zweiter  größerer Abnehmer in günstiger räumlicher Nähe verloren.
    In der Folge wird das bisher an  HWR gehende Holz aus dem Umkreis des nun schließenden Werkes unter den anderen  Marktteilnehmern in der Nähe gehen. Daher drückt die Randlage, in der sich das  Kleine Wiesental befindet, auf den Preis: wenn die Versorgung mit  kostengünstiger aus der Nachbarschaft zu beziehendem Holz möglich ist, sinkt  natürlich die Bereitschaft, an der Peripherie zu kaufen.
    Wir haben allerdings mit  einzelnen Abnehmern die vereinbarte Holzmenge für 2013 erhöhen können, so dass  die bisher an HWR gelieferte Holzmenge umgeleitet werden kann. Um auch in  Zukunft den Abverkauf des Holzes zu sichern, arbeiten wir weiterhin an der  Ausweitung des Kundenstammes.
    Beim Nadelstammholz gab es zum  Jahresbeginn relativ geringe Änderungen um ein bis zwei Euro netto je Festmeter,  teils Abschläge, teils Aufschläge. Zu beachten ist auch, dass mittlerweile auch  bei Standardsortimenten (z.B. Fichten-PZ-Holz) teilweise die Übernahme von  Kleinmengen unter 15 Fm abgelehnt wurde. Wir bitten daher die Waldbesitzer,  mindestens halbe, besser ganze Fuhren bereit zu stellen. Sofern von Käufer  Kleinmengenabschläge (1,50 bis 2 EUR /Fm) für konkrete Lose in Abzug gebracht  werden, müssen wir diese weitergeben. Wir versuchen natürlich, gemeinsam mit den  Revierleitern, entsprechende Abfuhreinheiten zusammen zu stellen, um dieses zu  vermeiden.
    Das Buchensortiment "Pollmeier"  kann an die Firma nur mit reduzierter Gesamtmenge verkauft werden, da dieses  Unternehmen einen geringere Menge als im Vorjahr in Baden-Württemberg kauft.  Auch hier haben wir aber einen Abnehmer, an den wir Buchen-Stammholz umleiten  können.
    Die Submission (schriftlicher  Meistgebotsverkauf) der besseren Laubhölzer, also insbesondere Eichen-Stammholz,  wird Anfang März stattfinden. Waldbesitzer, deren Holz auf die Submission kommt,  erhalten einen Abschlag und bei besserem Verkaufserlös entsprechend eine  Nachzahlung.
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    03. Dezember 2012
    Im zweiten Halbjahr 2012 ist im  Bereich der FBG ein gegenüber dem Vorjahreszeitraum verhaltener Einschlag im  Privatwald zu verzeichnen. Die Vertragsmengen mit den größeren Abnehmern von  Nadelstammholz werden vermutlich nicht ganz erreicht. Im Laubholz hat die über  Wochen ungünstige Witterung zu Problemen bei der Bringung des Holzes  insbesondere auf dem Dinkelberg geführt, so dass hier auch die vorgesehene Menge  für das Pollmeier-Sortiment nicht erreicht werden wird.
    Derzeit laufen die  Preisverhandlungen für das kommende Jahr. Einzelne Abschlüsse für den nördlichen  Landesteil gibt es schon, für Südbaden liegen jedoch noch keine Informationen  vor. Wir gehen derzeit von allenfalls geringen Veränderungen aus (schlechtere  Buchen-Qualitäten z. B. etwa minus 3 EUR).
    Laubholz-Käufer weisen darauf  hin, dass schwächere Ahorn und Roteiche wieder sehr schwer abzusetzen sein  werden. Esche und stärkere Eiche scheint gefragt zu sein.
    26. Juli 2012
    Die großen Abnehmer der FBG von  Nadelstammholz haben einen hohen Exportanteil. Sie spüren daher die Auswirkungen  der wirtschaftlichen Krise im Ausland deutlich: für die produzierten  Schnittholzmengen müssen erst einmal Kunden gefunden werden. Insgesamt erscheint  die produzierte Menge zu hoch, es gibt daher ein Überangebot auf dem  Schnittholzmarkt, auf dem ein harter Preiswettkampf herrscht.
    Kürzlich zwischen ForstBW und  deren Großkunden abgeschlossene Lieferverträge für das 2. Halbjahr 2012 weisen  für die Stärkeklassen 1 bis 4 bei Fichte und Tanne im Mittel um etwa 3,40 Euro  niedrigere Holzverkaufspreise aus als für das 1. Halbjahr dieses Jahres. Die  Spanne der Preisreduktion reicht dabei von null bis 6,50 Euro.
    Nicht mit allen konnte Einigung  erzielt werden. Der größte Kunde der FBG für Nadelstarkholz der Stärkeklassen  (4) 5 bis 6 hat seine Preisvorstellungen mit ForstBW nicht in Übereinstimmung  bringen können und bietet daher in der Raumschaft Einzelverhandlungen an. Die  FBG legt Wert darauf, dass regional die gleichen Preise angesetzt werden.  Inzwischen konnten auch weitere Abnehmer für das Starkholz aktiviert werden.  Insgesamt haben die Starkholzpreise spürbar (im Mittel um 8 Euro, im Einzelfall  deutlich über 10 Euro) nachgegeben. Begründet wird dies nach wie vor mit den  technologischen Schwierigkeiten und der deutliche geringeren Ausbeute  insbesondere beim Tannenstarkholz. Auch die Palettenholzpreise haben noch einmal  leicht nachgegeben. Dennoch dürften bei üblichen Verhältnissen (also z. B. bei  Bringung ohne Seilkran) noch positive Deckungsbeiträge auch aus den schwieriger  zu vermarktenden Sortimenten erzielt werden.
    Die Absenkungen wurden  entsprechend in die Ankaufpreise eingepreist.
    01. April 2012
    Auf Grund des  zunächst milden Winters wurde bis zum Jahreswechsel  Nadelholz mehr  eingeschlagen als üblich. Da die Aufnahmekapazität - und der Ankaufwille der  Sägewerke - zum Jahresbeginn aber erst langsam in Gang kamen und viele Hölzer  bis Mitte März auch nicht für Lkw erreichbar waren, gab es zum Ende des 1.  Quartals noch einige Vorräte an bereits geschlagenem Holz. Zusätzlich kommt das  frische Holz. Mit den steigenden Temperaturen fliegt sofort der Käfer. Daher  sind in allen Revieren umfangreiche Holzschutzmaßnahmen des Nadelholzes  angelaufen. Zur Gegenfinanzierung wurde der Ankaufpreis für das Nadelholz leicht  abgesenkt. Für Palettenholz hat der größte Abnehmer im Landkreis die Preise um 2  EUR gesenkt, da er mit starken Importen von Sägeholz vergleichbarer Qualitäten  aus Osteuropa zu kämpfen hat.
    31. Januar/ 7. Februar 2012
    Nachdem mit allen Hauptabnehmern  für Nadelstammholz  die Vertragsverhandlungen für die zentralen Lieferverträge durch ForstBW  abgeschlossen wurden, sind die Ankaufpreise auch für die FBG entsprechend  angepasst worden. Durchschnittlich kam es zu einem Preisrückgang von etwa 3  Euro, bei einzelnen Sortimenten fiel dieser aber deutlich höher aus: z. B.  Fichte Stärkeklasse 4 Güte C um 9,50 EUR gegenüber den Preisen des 3. Quartals  2011. Beim Nadel-Palettenholz  (C/D-Qualität) blieb das Niveau zum Jahresende auch für das erste Halbjahr 2012  bestehen. Das Fichten-/Tannen-Industrieholz (Schleifholz),  dessen Abnehmer in unserer Nachbarschaft (Papierwerk Albbruck) nun leider  endgültig geschlossen wird, wird nun zwangsläufig weiter weg transportiert  werden müssen. Hier ist der Preis um etwa 2 EUR/Rm abgesenkt worden. Da wir  einen weiteren Schleifholz-Abnehmer gefunden haben, ergibt sich eine  Mischkalkulation. Die Baumart  Kiefer ist nicht erwünscht und es werden ab März praktisch keine Kranlängen (3 bis 6  m-Längen) mehr angekauft, da wir nur eine kleine Kontaktmenge liefern können.  Bereitstellung von Kranlängen also ausschließlich nach Rücksprache mit dem  Revierleiter. Außerdem müssen an einem Lagerort (Lkw-Stellplatz) 20  Raummeter Holz zusammenkommen (auch von mehreren Waldbesitzern), um Abschläge zu  vermeiden. Für die bekannten Sammelplätze gilt dies eingeschränkt. Die  Revierleiter sind darüber informiert.
    Trotz des leichten Preisrückgangs  empfiehlt die FBG, den nach wie vor guten und auskömmlichen Markt für Nadelholz  zu nutzen. Gute Preise werden auch für Esche, bessere Buche und Eiche erzielt.  Der Preis für Buchen-Industrieholz ist leicht zurückgegangen, der Ankaufpreis  wurde um 1 € gesenkt. In Kürze werden auch die Vereinbarungen der FBG mit dem  Hauptabnehmer für K-Holz (schlechtere Qualitäten für die Holzwerkstoffindustrie)  unterzeichnet.
     
    7. Dezember  2011
    Die FBG hat ihren Liefervertrag  mit der Papierfabrik Albbruck erfüllt. Weitere Mengen können zu einem vom  UPM-Einkauf reduzierten Preis geliefert werden. Dieser wurde im Ankauf  eingepreist. Ab sofort können auch wieder 2m-Fixlängen angedient  werden.
    14. November  2011
    Aufgrund sinkender  Schnittholzpreise um etwa 10 EUR in der Verpackungsindustrie wurden durch  unseren größten Abnehmer die Ankaufpreise für C/D-Holz um 5 EUR je Fm gesenkt.  Dies betrifft auch andere Verarbeiter der entsprechenden Sortimente in der  Region. Die abgesenkten Preise gelten zunächst bis zum Jahresende. Die FBG hat  die Ankaufpreise entsprechend angepasst.
    Wegen der Situation am  Schnittholzmarkt, die eine Preiserhöhung nicht zulassen, haben einige der großen  Sägewerke Holzmengen aus den Nadelholz-Lieferverträgen mit ForstBW zurück  gegeben. Da die FBG nur über einen relativ kleinen Käuferkreis verfügt, können  Mengen bei uns nicht einfach mit anderen Lieferverträgen ausgeglichen werden.  Wir konnten eine Einhaltung der vertraglichen Abnahmemengen bei Preisstabilität  verhandeln. Die Vermarktungsfähigkeit der Holzmengen hat Vorrang vor dem "einen  Euro" mehr. Bei insgesamt auskömmlichen Preisen für den Waldbesitz gehen wir für  das kommende Jahr von etwa gleich bleibendem Holzabsatz zu ähnlichen Preisen wie  2011 aus.

    09. September  2011
    Informationen  zur beabsichtigten Schließung der Papierfabrik Albbruck
    Die FBG Kleines   Wiesental informiert ihre Mitglieder über Konsequenzen aus der vom   UPM-Konzern beabsichtigten Schließung der Papierfabrik Albbruck zum   Jahresende 2011: Der Wegfall des geographisch günstig gelegenen   Hauptabnehmers für Schleifholz führt dazu, dass neue Absatzwege gesucht   werden müssen. In erster Konsequenz bittet die FBG, kein neues   1-Meter-Papierholz mehr zu produzieren.   Dieses wird spätestens mit dem Beginn des Jahres 2012 nicht mehr absetzbar   sein, da alternative Abnehmer für ihre Produktion längeres Holz in   3m-Fixlängen (evtl. 2m-Fixlängen) und kranfallende Längen von 3 bis 6 m   benötigen. Die FBG steht in Verhandlungen mit potenziellen Abnehmern und   wird die Mitglieder unterrichten, sobald tragfähige Verhandlungsergebnisse   vorliegen.
    Allgemeine  Marktlage
    Die FBG Kleines  Wiesental rät ihren Mitgliedern auf Grund der momentan hohen Ankaufpreise  weiterhin zur Bereitstellung insbesondere von Fichten- und Tannen-Frischholz.  Die aktuell starke Nachfrage der Sägewerke kann derzeit nicht befriedigt werden.  Auch im Industrieholzsegment ist die Nachfrage hoch, sowohl bei Nadelholz als  auch bei Laubholz.
    Zunehmend schwierig  gestaltet sich wegen der verschärften Ladungs- und Lenkzeitkontrollen der  Holzspediteure die Vermarktung von Kleinmengen bei allen Sortimenten. Daher  kommt es in den Sägewerken zu Problemen mit der Anfuhr. Die Fuhrleute wollen  deshalb ihre wertvolle Lenkzeit nicht mehr mit der Abfuhr von Kleinstmengen  vertun.
    Die FBG, die  Kleinstmengenabschläge bisher erfolgreich verhindert hat,  sucht daher nach  Lösungen wie dem Vorkonzentrieren und der von vornherein ausreichend großen  Bereitstellung von Holz an Waldwegen (Abfuhreinheiten). Auch die Waldbesitzer  sind dazu aufgerufen, möglichst komplette Lkw-Ladungen bereit zu stellen.  Ihr zuständiger Revierleiter hilft Ihnen bei der Planung. Sprechen Sie ihn vor  der Hiebsmaßnahme an.
    Nadelstammholz
    Für das 3. Quartal  2011 wurden zwischenzeitlich neue Preise mit den Großabnehmern vereinbart.  Dadurch können wir den Mitgliedern gegenüber dem ersten Halbjahr bis zu 5 Euro  höhere Ankaufpreise anbieten. Da auch für Palettenholz (C/D-Abschnitte) mehr  gezahlt wird, erhöht sich der Ankaufpreis um 3 Euro je Festmeter. Für die  Stärkeklasse 6 wird der bisherige Preis beibehalten. Die neuen Preise gelten  rückwirkend ab dem 25.07.2011. Sie finden den Preisrahmen unten in der  Übersicht.
    Geplante Durchforstungsmaßnahmen  sollten realisiert werden.
    Laubstammholz
    Auch für Laubstammholz  gibt es mittlerweile Vertragsabschlüsse. Inzwischen  auch wieder relativ gute Preise für schlechtere Qualitäten gezahlt wie  Buchen-Palettenholz (Güteklasse C, Ankauf 47 EUR/Fm) . Auch im Buchen-Laubholz  sollten daher umgehend waldbaulich erforderliche Durchforstungen realisiert  werden.
    Industrieholz
    Bei anhaltend  starker Nachfrage nach Laub- und Nadelindustrieholz wurden neue Preise für 2011  vereinbart.
    So zahlt die  FBG-Mitgliedern für Nadel-Schichtholz (Fichte/ Tanne)
    35,50 EUR/Rm (je  Ster, das entspricht 50,71 EUR/Fm) der Güteklasse N und
    30,50 EUR/Rm (je Ster, das entspricht 43,57 EUR/Fm) der Güteklasse F.
    Die Preise für Nadelindustrieholz in Kranlängen (Fichte/ Tanne) liegen ab dem 1.1.2011 bei
    48,00 EUR/Fm der  Güteklasse N und
    43,00 EUR/Fm der Güteklasse F.
    Der Ankaufpreis für  Buchen-Industrieholz liegt ab dem 1.1.2011 bei 48 EUR/Fm.
    Brennholz /  Hackerholz
    Der Brennholzmarkt  konkurriert nach wie vor mit dem Industrieholzmarkt. Es ist zu erwarten, dass  mit steigenden Ölpreisen auch die Brennholzpreise wieder anziehen.
    WICHTIGER HINWEIS: seit dem 01.10.2018  kauft die FBG bis auf Weiteres in der Regel das Nadel-Stammholz erst an, wenn  der Zahlungseingang durch den Kunden erfolgt ist. Dies entspricht dem Vorgehen  der beiden anderen FBGen im Landkreis und ist der weiterhin  erheblichen Marktstörung geschuldet, die derzeit keinen außervertraglichen  Holzabsatz erlaubt, sowie den noch unverkauften Holzvorräten.
    Möglich ist derzeit  unbegrenzt der  Ankauf von Containerlängen stärkeren Käferholzes (ab Kl. 3a) für den  Asien-Export. Douglasie ist ebenfalls nicht betroffen.
    Das bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt die Waldbesitzer  eventuelle Unternehmerrechnungen selbst bezahlen müssen, eine Vorauszahlung  durch die FBG entfällt. Aus Gründen des Forstschutzes übernimmt die FBG  aber die Schutzspritzungen für Holz, das auf Liste kommt, sofern dies sinnvoll  ist (Käferholz wird i. d. R. nicht gespritzt).
    Laubholz ist von dieser Regelung nicht betroffen.
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